Allein, aber nicht allein

Mitten im Grün steh ich allein,
ein kleiner, warmer Sonnenschein.
Um mich herum die Wiesen weit,
der Himmel trägt sein graues Kleid.

Keiner blüht genau wie ich,
keiner leuchtet so wie ich.
Und trotzdem bin ich nicht allein,
denn alles hier darf bei mir sein.

Die Gräser tanzen mit dem Wind,
die kleinen Blüten Freunde sind.
Der Himmel wacht, die Erde trägt,
während sich das Leben regt.

Vielleicht geht es uns manchmal gleich:
Wir stehen still, die Welt wird weit.
Wir fühlen uns allein und klein
und sind es doch nicht wirklich – nein.

Denn irgendwo ist stets ein Licht,
ein Mensch, ein Wort, ein Zuversicht.
Und manchmal reicht ein Blick hinein:

Du bist vielleicht allein –
aber niemals ganz allein.

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